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Ostereierbörse

Zum 18. Mal findet

vom 23. März 2012 - 25März 2012  die

 Internationale Ostereierbörse  "Leipziger Eierlei"

 in der Alten Handelsbörse am Naschmarkt hinter dem Alten Rathaus statt. Bei der Ausstellung, die an allen 3  Tagen von   10 - 18 Uhr geöffnet ist, können die österlichen Kunstwerke nicht nur bestaunt werden. Man kann  auch viel über ihre Herstellung erfahren und die ein oder andere kleine Kostbarkeit erwerben um sich oder anderen eine Freude zu bereiten.   

 Es werden 30 Künstler aus verschiedenen Gegenden Deutschlands und dem Ausland ihre Arbeiten vorstellen.     Vertreten sind in diesem Jahr Künstler aus den Niederlanden, Tschechien, Belgien,  Indien, Rußland und  Rumänien. Die verschiedenen kunstvoll verzierten Eier sind nicht nur Hühnereier, sondern auch   Wellensitticheier, Wachteleier, Gänseeier, Straußeneier und viele andere mehr, die mit verschiedenen  Techniken behandelt wurden.

  Neben sorbischer Wachstechniken, die eine sehr große Tradition besitzen, schlesischer und sorbischer   Kratztechnik wird auch die Wachsbossiertechnik (aus Böhmen und Rumänien) zu sehen sein.  Man kann man  sich in diesem Jahr wieder unter fachkundiger Anleitung der Familie Moraweg in der Eiergestaltung nach  sorbischem Brauch versuchen. Desweiteren werden Batiktechniken gezeigt. Bei dieser Technik werden mit  Hilfe von natürlichen Farben Blumen, wunderschöne Ornamente und andere interessante Objekte dargestellt. Eine andere Variante ist die Filmabzugstechnik, bei welcher marmorierte Eier entstehen. Darüberhinaus gibt es auch ganz moderne Ei-objekte, Materialcollagen, Skulpturen oder Eier im Stil von Fabergè. 

 Ein beliebtes Thema für Künstler, die sich mit Eiern beschäftigen, ist das Bemalen der Eier mit  Ostermotiven. Blütenmustern, Naturmotiven oder Motiven, die an die japanische Mal- und Zeichenkunst  erinnern.

 

Neuheiten des Jahres 2012

 

Zum ersten Mal stellt Frau Scheffmann in Leipzig aus. Sie gestaltet Oster- und Blumengestecke mit getrockneten Blüten Diese werden in einem ganz besonderen Verfahren so präpariert, dass sie aussehen als ob sie gerade  erblüht wären. Beeindruckend ist das wunderbare Aussehen der Rosen, Orchideen und anderen Schönheiten   und ihre lange Haltbarkeit.

Frau Scheffler aus Berlin gestaltet die Eier in verschiedenen Fimo-Techniken. Sie wird auf der Börse auch demonstrieren, wie dabei einzigartige  Farbspiele auf den Eiern entstehen.

Familie Grieble aus Groitzschn zeigt ihre Temarieier  auch erstmalig auf der Börse. Die Temarieier werden in aufwändiger Sticktechnik nach alter japanischer Tradition hergestellt. Dort sind sie besondere Glückssymbole und werden gern zu besonderen Anlässen verschenkt.

Vera Lehmann zeigt Straußeneierlampen. Ihre Straußeneilampen sind harmonische Kombinationen zwischen  Straußenei-Lampenschirmen und Lampenfüßen. Auch die Lampenfüße sind Unikate und geben jeder  einzelnen Lampe eine ganz besondere Ausstrahlung.

Besonders witzig sind die gelb leuchtenden Emoticons-Eier, die *Sm-ei-leys*, die wieder zu sehen sein werden. Ein echter Hingucker für den Osterstrauß oder die Eier-Sammlung.

Der Fantasie und Experimentierkunst ist keine Grenze gesetzt.

 - Und so entstand es - das “Kal-Ei-doskop” - Das erste Ei mit Durchblick.

"Ei-Phone" - Eier als nostalgische Telefone dekoriert und bemalt, mit Schrauben und Metallteilen versehen  spiegeln sie einen Hauch alter Zeit wider. Wenn man auch mit ihnen nicht wirklich telefonieren kann, so  erklingt in einigen sogar eine Eiphone-Melodie. Auch sie werden neben anderen Technic-Eggs, wie Ei-cam  oder Ei-radio und Eieruhren wieder in der Alten Handelsbörse zu sehen sein. Neu ist hier in diesem Jahr    auch der "Ei-player" - das nostalgische Grammophon-Ei.

Auch Extravagantes und Modernes gibt es.  Es sind japanisch anmutenden Eierskulpturen und solche, die auf   Ihren Säulen ausschauen, als ob es sie schon im alten Griechenland gab. Auch “richtige” 3-D-Technik ist auf  anderen Eiern zu finden. Alle 12 Sternzeichen heben sich plastisch aus den kobaltblauen “ Himmelseiern” hervor. Winzige Flowerfairies, Mäuse und andere Figuren tummeln sich auf den zarten Kalkschalen, oder im Inneren der  Eier, so dass diese wie ein Rahmen wirken. Vervollständigt wird das Ganze mit Aquarellmalerei. Auch richtig  kunterbunte Eier sind diesmal zu sehen. Verschiedenste Muster  modern im PopArt-Stil  in grellen Farben machen  diese Eier so anziehend.

Ja und wer es kuschelig mag, für den sind bestimmt die Plüscheier etwas. Teddybär-Eier und Osterhasen- Eier  werben um die Kunst des Publikums.

Mit hauchdünnen Lurexfäden umspannt und durchstickt Diana Dischereit die Eier. Es entstehen so filigrane  Fadengrafiken mit tollen Effekten. Besonders sehenswert sind die aufgeschnittenen und umsponnenen Gänseeier.  Sie ist mit 16 Jahren die jüngste Teilnehmerin.

siehe : unter uns

Altbewährtes wird ebenfalls zu finden sein.

Natureier aller Größen bietet Frau Anders an. Vom Wellensittich bis zum Straußenei kann man sich hier wieder  Ausgangmaterial für eigene Osterkreationen besorgen. Andrè van Wynsberghe aus Belgien zeigt wieder  Wunderschöne Stillleben im Stil Alter Meister  zu sowie Blumen und Tiere. Besonders beeindruckend sind seine  Eier, auf die er Portraits gemalt hat. Sie wirken so lebendig, man könnte meinen dass sie lebendig sind. Die  Schwester Marina Muntean aus Rumänien beherrscht die Kunst der Wachsbatik in besonderem Maße. Kochendes Wachs wird in mehreren Schritten mit einer Nadel in Mustern auf die Eier aufgebracht. Diese werden dann in verschiedene Farbbäder getaucht. Die Endergebnisse sind beeindruckend. Auch ihre mit echtem  Blattgold belegten Ikoneneier sind etwas ganz Besonderes und ein Highlight auf der Ausstellung. Marina,  eine orthodoxe Nonne,  ist eine Spezialistin auf diesem Gebiet und hat auch schon in einigen Kirchen  Ikonen restauriert und gemalt.

Besonders stark vertreten sind in diesem Jahr die sorbischen Techniken. Neben der Wachsreservetechnik  gibt es die Wachbossiertechnik und die Kratztechnik zu sehen. Einige Exponate zeigen auch Kombinationen  dieser  traditionellen Techniken. Neben Frau Riedel, Frau Theurich  und  Frau Moraweg wird  auch  Frau Scholze-Solcina wieder  ihre Kunstwerke vorstellen und sich auch bei der Arbeit über die Schulter  schauen lassen.

 

      Und im nächsten Jahr

  19. Leipziger Eierlei   =   22. März 2013 - 24.März 2013

 

 

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